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Ausstellungseröffnung Die Künstlerkolonie Nidden

In den 1890er Jahren gründete sich die Künstlerkolonie Nidden im damaligen Ostpreußen und zog bis zu ihrem Ende im Zweiten Weltkrieg viele bekannte Künstler in die Region.

Datum:

08.09.2023

Uhrzeit:

18:00 bis 18:30 Uhr

Ort:

Ostholstein-Museum Eutin, Schloßplatz 1

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9.9.-12.11.2023:

Künstlerkolonie Nidden

(Eröffnung: 8.9.2023, 18.00 Uhr, EG)

In den 1890er Jahren gründete sich die Künstlerkolonie Nidden im damaligen Ostpreußen und zog bis zu ihrem Ende im Zweiten Weltkrieg viele bekannte Künstler in die Region. Sie kamen aus dem nahegelegenen Königsberg mit seiner dortigen Akademie, aber auch Maler der Berliner und Dresdener Sezession hielten sich zeitweilig in Nidden auf. Zu ihnen gehörten unter anderem Carl Knauf und Ernst Mollenhauer sowie bedeutende Expressionisten wie Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Lovis Corinth.

Sie alle malten die Motive, die sie auf der Nehrung fanden: die Ostseeküste und die des Haffs, die Kurenkähne mit ihren typischen Wimpeln, die Fischerhäuser und den Niddener Friedhof mit den schweren Holzkreuzen und den grünlich verwitterten Totenbrettern auf den Gräbern.

Nidden und seine Künstlerkolonie versprachen authentische Formen und Erfahrungen vom Leben selbst. Was die Maler suchten und in Nidden fanden, war die Reinheit eines einfachen, noch nicht entfremdeten Daseins jenseits der Großstädte und die Unverfälschtheit der Natur.

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Kontakt

Ostholstein-Museum Eutin
Telefon: 04521 788 520
info@oh-museum.de