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Landschaftsmalerei

Auf den Spuren der Idylle

Die ostholsteinische Landschaft war bereits zur Goethezeit ein beliebtes Reiseziel. Die Reisenden wandelten vor allem gern auf den Spuren der "Luise" aus Johann Heinrich Voßens gleichnamiger Idyllendichtung (1783/84) am Kellersee und an der Schwentine zwischen Malente und Eutin.

Die malerische Darstellung der holsteinischen Landschaft begann mit Gemälden von Ludwig Strack, nach denen 1799 auch Kupferstiche publiziert wurden. In der Ausstellung werden neben diesen Stichen vor allem Gemälde von Hinrich Wrage und seiner Familie sowie von Heinrich Steen, Hans Dieckvoß und Rudolph Hellwag gezeigt. Weitere Zeichnungen, Stiche und Gemälde zeigen die unterschiedlichen künstlerischen Darstellungsweisen zwischen 1800 und 1980. Neben den Zeichnungen, Gouachen und Gemälden von Friedrich Loos, der in den Jahren zwischen 1860 und 1880 immer wieder im Ostholsteinischen arbeitete, ist das 1892 von dem Weimarer Maler Carl Hummel geschaffene Bild Kellersee besonders erwähnenswert.