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Wilhelm Neckel (1892-1991) - Ein Maler der verschollenen Generation

Rückblick

13.03.2010 bis 02.05.2010
Dr. Julia Hümme
Leitung: Dr. Julia Hümme
Schlossplatz 1
23701 Eutin
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Fax: 04521 78896-520
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Eutin

Wilhelm Neckel (1892-1991) - Ein Maler der verschollenen Generation

13.3.-2.5.2010
Das Werk des Malers Wilhelm Neckel umfasst sieben Jahrzehnte schaffensreicher Tätigkeit. Bis ins hohe Alter widmete sich der Lübecker Künstler neben der Wiedergabe von Reiseeindrücken vornehmlich der landschaftlichen Umgebung seiner Heimat, die er sowohl in Öl, Acryll, Aquarell und Druckgraphik festhielt. Diese Arbeiten, die ihn als kritischen, natur- und heimatverbundenen Maler zeigen, sind vom 13. März bis 2. Mai 2010 im Dachgeschoss des Ostholstein-Museums zu sehen.

Wilhelm Neckel hatte sich früh für den Beruf des Kunsterziehers entschieden und entging damit einer in jenen Jahren überaus schwierigen Existenz als freischaffender Künstler. Dennoch kann man ihn zu einer Künstlergeneration zählen, die heute gemeinhin als die „verschollene Generation“ bezeichnet wird: Wilhelm Neckels Ausbildungsjahre in München, Berlin und Dresden und seine frühe künstlerische Entwicklungsphase sind geprägt durch zwei Weltkriege, die er beide aktiv miterlebte. Somit fehlte eine festigende Konstanz in den entscheidenden jungen Jahren – ein Umstand, der sich in seinem Werk auf zweierlei Weise bemerkbar macht: Zum einen ist sein Schaffen durch ein stetes Suchen nach den unterschiedlichen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks geprägt, zum anderen verdeutlicht sich hier Wilhelm Neckels Vielseitigkeit in der malerischen Wiedergabe umso stärker.