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Moritz Götze - Schönheit & Untergang

Rückblick

25.08.2013 bis 24.11.2013
Dr. Julia Hümme
Leitung: Dr. Julia Hümme
Schlossplatz 1
23701 Eutin
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Telefon: 04521 788-520
Fax: 04521 78896-520
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Eutin

25.8. bis 24.11.2013

Moritz Götze

Schönheit & Untergang

 

Moritz Götze
Schönheit & Untergang

25.8.-24.11.2013, Ostholstein-Museum (EG)
Eröffnung: So., 25.8.2013, 11.30 Uhr

In der Zeit vom 25. August bis 24. November 2013 zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin eine eindrucksvolle Ausstellung mit über 40 großformatigen Malereien, Emaillen und Grafiken von dem Hallenser Künstler Moritz Götze.
Das Besondere an der Ausstellung ist u.a. die Tatsache, dass ein Großteil der Exponate von der Dauerausstellung des Eutiner Museums und dem großen Thema „Tischbein und die Antike“ inspiriert ist und eigens für die aktuelle Ausstellung entstand. So adaptierte Moritz Götze zum Beispiel das in Museumsbesitz befindliche Gemälde „Kastor und Pollux“ von J.H.W. Tischbein sowie dessen Idyllen und setzte sie in seiner ganz eigenen Farb- und Formensprache um. Darüber hinaus lassen sich zahlreiche Bezüge zu weiteren bekannten Werken der Antike und des 18. und 19. Jahrhunderts herstellen, die beim Betrachter ganz eigene Assoziationen wecken.
Ein zentrales Thema in seinen aktuellen Arbeiten ist für Moritz Götze der Kontrast zwischen antiker Mythologie und heutiger Schönheit in Form von modernen jungen Frauen und Männern, die in einem spannungsreichen Verhältnis der antiken Welt gegenüber gestellt werden. Der Titel „Schönheit & Untergang“ ist somit das alles bestimmende Thema der Ausstellung.
Moritz Götze, 1964 in Halle an der Saale geboren, unterhielt nach einer Lehre als Möbeltischler ab 1986 eine professionelle Siebdruckwerkstatt und widmete sich zeitgleich der bildenden Kunst in den Bereichen der Malerei und der Grafik. Zwei Jahre später eröffnete er schließlich sein eigenes Atelier in Halle. Neben der Pop- und der Comic-Art ist es besonders der Siebdruck, der einen erheblichen Einfluss auf seine Malerei hat: So sind Moritz Götzes Motive durch einfache Konturen und kontrastreich nebeneinander gesetzte Farbflächen bestimmt, die auf den ersten Blick schlichte Einfachheit vermitteln und erst darauf den Gestaltungsreichtum und die Komplexität des Motivs verraten.

Begleitend zur Ausstellung erschien ein Buch.