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Michael Arp - Der Blick zurück

Rückblick

22.02.2015 bis 26.04.2015
In der Zeit vom 22. Februar bis 26. April 2015 zeigte das Ostholstein-Museum unter dem Titel „Michael Arp. Der Blick zurück“ eine umfangreiche Gedächtnisausstellung mit rund 100 Werken aus dem Nachlass des Künstlers, die zum großen Teil bislang noch nicht öffentlich präsentiert wurden.

Michael Arp, der vielen Kunstinteressierten auch als Mitglied der Gruppe der Norddeutschen Realisten bekannt ist, war gebürtiger Ostholsteiner: Er wurde 1955 in Eutin geboren und wuchs hier auf. Erst nach dem Abitur am J

ohann Heinrich Voß-Gymnasium verließ er seine Geburtsstadt, um ab 1976 in Kiel erst auf Lehramt und schließlich Malerei zu studieren. Er gründete als freischaffender Künstler 1990 sein eigenes Atelier in Grödersby, wo er 2013 nach langer Krankheit verstarb.

2015 wäre Michael Arp sechzig Jahre alt geworden. Für das Ostholstein-Museum der Anlass, ihm posthum eine große Ausstellung mit seinen Bildern zu widmen. Anders als in vergangenen Ausstellungen zu seinem Werk im Eutiner Museum beschränkt sich die aktuelle Ausstellung nicht auf ein bestimmtes Thema oder Motiv im Werk Michael Arps, sondern will in einer repräsentativen Auswahl einen Gesamtüberblick über das Schaffen des Künstlers geben. Die Ausstellung umspannt die Zeit von seinen Anfängen an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und seinen späteren erfolgreichen und sehr produktiven Künstlerjahren an der Schlei bis hin zu seiner durch seine schwere Erkrankung geprägten und beeinträchtigten letzten Arbeitsphase in seinem Atelier in Grödersby, wobei gleichsam ein „Rück-Blick“ auf sein Leben und seine malerische Arbeit vollzogen wird.
Michael Arp, Mine mit BojenIn der Ausstellung werden dabei nicht nur seine dem Publikum allgemein bekannten Landschaften und industriell geprägten Stillleben, sondern auch Selbstporträts gezeigt, die Michael Arp häufig malte, den meisten jedoch unbekannt sind, da sie dem Künstler in der Regel nicht als Ausstellungsmaterial dienten.


Zur Ausstellung erschien ein begleitendes Buch im Wachholtz-Verlag, das von der Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein, dem Heimatverband Eutin, dem Pflanzencenter Buchwald und der Familie Freese-Seidel, Malente, gefördert wurde.

Der Katalog ist in unserem Museums-Shop erhältlich.