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Kieler Kunst-Keramik 1924-1930

Rückblick

27.02.2015 bis 26.04.2015

In der Zeit vom 27. Februar bis 26. April 2015 zeigte das Ostholstein-Museum Eutin rund 60 Exponate der Kieler Kunstkeramik AG, die als Produktionsstätte von Fein- und Baukeramik in den zwanziger Jahren in Schleswig-Holstein einen überregionalen Ruf genoss. Heutzutage jedoch sind es nur noch einzelne öffentliche Sammlungen wie z.B. das Grassimuseum in Leipzig, das British Museum in London, die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum oder das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg sowie private Kunstinteressierte und Sammler, die die Kieler Manufaktur und ihre keramischen Erzeugnisse kennen und schätzen.

Zu ihnen gehört das ostholsteinische Sammlerehepaar Angelika und Joachim Konietzny, das sich seit 1995 mit der Geschichte der Kieler Kunst-Keramik und ihren Künstlerinnen und Künstlern eingehend beschäftigt und in den vergangenen Jahren eine repräsentative Sammlung keramischer Erzeugnisse der Kieler Manufaktur zusammen getragen hat. Ihr Fokus richtete sich dabei vornehmlich auf zwei Künstlerinnen, die dort in den Jahren 1924 bis 1925 wirkten: Augusta Kaiser (1895-1932) und Hedwig Marquardt (1884-1969). Sie hinterließen während ihrer kurzen Tätigkeit für die Kieler Kunst-Keramik AG mit ihrer produktiven und qualitätvollen Arbeit nachhaltige künstlerische Spuren.

Anlässlich der Ausstellung erschien ein Katalog.