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In bester Gesellschaft - Grafiken Eutiner Persönlichkeiten um 1800

Rückblick

13.11.2010 bis 30.01.2011
Dr. Julia Hümme
Leitung: Dr. Julia Hümme
Schlossplatz 1
23701 Eutin
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Telefon: 04521-788520
Fax: 04521-78896520
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Eutin

In bester Gesellschaft - Grafiken Eutiner Persönlichkeiten um 1800 (aus dem Bestand des Ostholstein-Museums)

13.11.2010-30.1.2011

In der Zeit vom 13. November 2010 bis 30. Januar 2011 zeigt das Ostholstein-Museum aus seinem Bestand über 50 Grafiken von bedeutenden Eutiner Persönlichkeiten.

Um 1800 war Eutin ein geistig-kulturelles Zentrum im deutschsprachigen Raum. Das „Weimar des Nordens“ erlebte seine Blütezeit in den Jahren zwischen etwa 1780 und 1820. Herzog Peter Friedrich Ludwig von Oldenburg (in Oldenburg) förderte in dieser Zeit als Landesherr das geistige und kulturelle Leben und versammelte viele herausragende Persönlichkeiten an seinem Hof. Zu den bekanntesten Vertretern des damaligen kulturellen Lebens gehörten Dichter und Denker wie Friedrich Leopold Graf zu Stolberg und Johann Heinrich Voß und der über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, der gemeinhin als „Goethe-Tischbein“ bekannt ist und von 1808 bis 1829 als Galeriedirektor in Eutin lebte.

Aber auch weitere Persönlichkeiten wie Gerhard Anton von Halem, N.J.E. Nielsen, Dorothea Rodde-Schlözer, Ludwig Völckers, Christoph Friedrich Hellwag und Großherzog Paul Friedrich August von Oldenburg prägten das geistige und gesellschaftliche Leben in Eutin. Ihre jeweilige Bedeutung wird anhand von kurzen Erläuterungen zu den Porträts in der Ausstellung verdeutlicht werden.