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Glanzpunkte - Eutiner Silber aus drei Jahrhunderten

Rückblick

31.08.2012 bis 18.11.2012
Dr. Julia Hümme
Leitung: Dr. Julia Hümme
Schlossplatz 1
23701 Eutin
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Telefon: 04521-788520
Fax: 04521-78896520
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Eutin

31.8.-18.11.2012, Ostholstein-Museum (DG)
Eröffnung: 30.8.2012, 18.00 Uhr

In der Zeit vom 31. August bis 18. November 2012 zeigt das Ostholstein-Museum im Dachgeschoss des Hauses alte Silberschätze aus Eutins Vergangenheit. Der Zeitraum, aus dem die rund 80 Exponate stammen, umfasst drei Jahrhunderte: Der nachweislich älteste Gegenstand, der Willkomm der Eutiner Bäcker, stammt von Hinrich Lorentzen aus dem Jahr 1620, das jüngste Silberobjekt von Robert Ernst Adolph Schade aus der Zeit gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Als Residenz der Fürstbischöfe von Lübeck und später der Herzöge von Oldenburg zog Eutin viele namhafte Künstler und Kunsthandwerker an, die hier durch Adel und Kirche eine gute Auftragslage erwarten konnten. Das Privileg, als Hofgoldschmied in der Residenzstadt tätig zu sein, war dementsprechend sehr begehrt.

Die Silbergegenstände in der Ausstellung beleuchten die Entwicklung der Gold- und Silberschmiedekunst in Eutin, die insbesondere zu Zeiten des Eutiner Hoflebens im 18. Jahrhundert zu großer Blüte gelangte. Hofgoldschmiede wie Berend und Georg Heinrich von Acken, Philipp Johann Janssen und Hans Heinrich Geertz sind in der Ausstellung mit zahlreichen Exponaten vertreten ebenso wie die Goldschmiede der Spätzeit, von denen vor allem Joachim Detlev Friedrich Becker und Johann Friedrich Christian Wachholtz zu nennen sind.

Die Exponate der Ausstellung stammen aus musealem, öffentlichem und privatem Besitz und zeigen in ihrer Vielseitigkeit auf eindrucksvolle Weise die Kunstfertigkeit des damaligen Goldschmiedehandwerks in Eutin.