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Christian Hahn - Created Nature

Rückblick

22.02.2009 bis 03.05.2009
Dr. Julia Hümme
Leitung: Dr. Julia Hümme
Schlossplatz 1
23701 Eutin
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Telefon: 04521 788-520
Fax: 04521 78896-520
info@oh-museum.de
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Eutin

Christian Hahn – Created Nature
22.2.-3.5.2009


Am Sonntag, den 22.2.2009 um 11.30 Uhr wird im Erdgeschoss die Ausstellung „Christian Hahn – Created Nature“ eröffnet. Nach der Begrüßung durch Carsten Behnk, Geschäftsführer der Stiftung Ostholstein, wird Dr. Julia Hümme, neue Leiterin des Ostholstein-Museums, in die Ausstellung einführen.

Der Hamburger Christian Hahn zählt zu den führenden modernen Künstlern der deutschen Kunstlandschaft. Seine Malerei ist gekennzeichnet durch eine farbintensive, kontrastreiche Darstellungsweise, die in ihrer ganz eigenen Art der Umsetzung des Bildmotivs den Betrachter fordert. Denn Christian Hahn arbeitet nicht nur auf gestalterischer, sondern auch auf inhaltlicher Ebene mit Widersprüchen. Da treffen Feuerwehrmänner oder Jäger auf einen Fischschwarm, Paintball-Spieler auf Prilblumen ähnliche Gebilde, Eishockey-Spieler auf Unmengen von Pucks in einer Kakteenlandschaft, ein vermummter Mann auf ein Heer riesiger Eicheln und Verkehrshütchen, Baseballspieler auf eine Flut überdimensionaler Bälle. Fast immer scheinen sich die dargestellten Menschen im Kampf mit den Dingen zu befinden – ein Kampf, der durch die im Bild offenkundige Ungleichheit der beteiligten Figuren und Gegenstände absurd wirkt. Die Bilder erzählen ihre eigenen Geschichten, bei denen es jedoch dem Betrachter obliegt, diese aufzuspüren. Christian Hahn selbst will in seinen Arbeiten lediglich Assoziationen wecken, Denkanstöße geben.
In der grellen Farbigkeit und charakteristischen Formensprache erinnert seine Malerei an die Prinzipien der amerikanischen Pop-Art. Dies hängt sicherlich auch mit seinem künstlerischen Werdegang zusammen: Denn bevor sich Christian Hahn der Malerei zuwandte, absolvierte er in Nürnberg und Hamburg eine Ausbildung zum Illustrator.
Der Künstler pflegt in seinen Bildern einen ganz persönlichen Umgang mit den Prinzipien der Malerei. Menschliche Figuren werden in einer fiktiv zusammengesetzten Landschaft anonymisiert, Größenverhältnisse und Perspektiven aufgelöst, unterschiedliche Realitätsebenen miteinander verknüpft. Christian Hahn bricht alte Gestaltungsmuster auf und setzt sie im Rahmen einer ganz eigenen Formensprache wieder neu zusammen, die den Betrachter auf den ersten Blick gleichsam verwirrt und fasziniert.

In der Ausstellung präsentiert der Maler 22 seiner aktuellen Arbeiten, die größtenteils 2008 und 2009 entstanden sind und somit erstmals in Eutin der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum erworben werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Christian Hahn – Created Nature
22.2.-3.5.2009


Der Hamburger Christian Hahn zählt zu den führenden modernen Künstlern der deutschen Kunstlandschaft. Seine Malerei ist gekennzeichnet durch eine farbintensive, kontrastreiche Darstellungsweise, die in ihrer ganz eigenen Art der Umsetzung des Bildmotivs den Betrachter fordert. Denn Christian Hahn arbeitet nicht nur auf gestalterischer, sondern auch auf inhaltlicher Ebene mit Widersprüchen. Da treffen Feuerwehrmänner oder Jäger auf einen Fischschwarm, Paintball-Spieler auf Prilblumen ähnliche Gebilde, Eishockey-Spieler auf Unmengen von Pucks in einer Kakteenlandschaft, ein vermummter Mann auf ein Heer riesiger Eicheln und Verkehrshütchen, Baseballspieler auf eine Flut überdimensionaler Bälle. Fast immer scheinen sich die dargestellten Menschen im Kampf mit den Dingen zu befinden – ein Kampf, der durch die im Bild offenkundige Ungleichheit der beteiligten Figuren und Gegenstände absurd wirkt. Die Bilder erzählen ihre eigenen Geschichten, bei denen es jedoch dem Betrachter obliegt, diese aufzuspüren. Christian Hahn selbst will in seinen Arbeiten lediglich Assoziationen wecken, Denkanstöße geben.
In der grellen Farbigkeit und charakteristischen Formensprache erinnert seine Malerei an die Prinzipien der amerikanischen Pop-Art. Dies hängt sicherlich auch mit seinem künstlerischen Werdegang zusammen: Denn bevor sich Christian Hahn der Malerei zuwandte, absolvierte er in Nürnberg und Hamburg eine Ausbildung zum Illustrator.
Der Künstler pflegt in seinen Bildern einen ganz persönlichen Umgang mit den Prinzipien der Malerei. Menschliche Figuren werden in einer fiktiv zusammengesetzten Landschaft anonymisiert, Größenverhältnisse und Perspektiven aufgelöst, unterschiedliche Realitätsebenen miteinander verknüpft. Christian Hahn bricht alte Gestaltungsmuster auf und setzt sie im Rahmen einer ganz eigenen Formensprache wieder neu zusammen, die den Betrachter auf den ersten Blick gleichsam verwirrt und fasziniert.

In der Ausstellung präsentiert der Maler 22 seiner aktuellen Arbeiten, die größtenteils 2008 und 2009 entstanden sind und somit erstmals in Eutin der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum erworben werden kann.